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Energiekosten senken - JETZT!

Mittwoch, 06.04.2022 | Aktuelles

 

Forderungen unterzeichnen!

Die Energiepreise gehen in diesen Tagen durch die Decke. Unsere Kolleg*innen spüren das aktuell an der Zapfsäule. Darüber hinaus sind massive Belastungen auch bei den Heiz- und Stromkosten abzusehen. Die Jahresendabrechnungen für Gas und Strom können für viele Kolleg*innen zu einer bösen Überraschung werden.

Unternehmen können versuchen, die steigenden Kosten an den Kunden weiterzureichen. Private Haushalte haben diese Alternative nicht. Auf ihnen liegt die volle Last der teilweise spekulativ aufgeblähten Energiepreise. Besonders betroffen sind die unteren und mittleren Haushaltseinkommen.

Die Bundesregierung hat vergangene Woche mit einem zweiten Entlastungspaket reagiert, um für kurzfristige Entlastungen zu sorgen. Klar ist aber: Die bisherigen Pläne der Ampel-Koalition gehen zwar teilweise in die richtige Richtung – sie reichen aber nicht aus, um die Belastungen für unsere Kolleginnen und Kollegen spürbar zu verringern und Kaufkraftverluste auszugleichen.

Die massiven Teuerungen erhöhen in weiten Teilen der Belegschaften außerdem die Erwartungshaltung an uns, die entstehenden Lücken über unsere Tarifbewegung im Herbst zu schließen. Diese Lücken werden wir aber nicht nur über unsere Tarifrunden ausgleichen können.

Tausende Funktionärinnen und Funktionäre aus über 3.600 Betrieben haben sich schon an der Aktion beteiligt. Sie vertreten 2,4 Millionen Beschäftigtee. Das ist ein klarer Handlungsauftrag für das politische Berlin – und für die Bundestagsabgeordneten in ihren jeweiligen Wahlkreisen.

 

Gemeinsam fordern wir die Bundesregierung auf,

  • … weitere kurzfristig wirkende steuerliche Entlastungen auf den Weg zu bringen. Die einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro reicht nicht aus. Weiterhin sollten die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer auf Strom und Gas befristet gesenkt werden.
  • … mittelfristig ein Mobilitätsgeld einzuführen, damit eine sozial ausgewogene Entlastung von Pendler*innen sichergestellt wird. Denn die für eine Dauer von drei Monaten vorgesehene Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe entlastet Pendler*innen, die aufs Auto angewiesen sind – vorausgesetzt, der Rabatt wird an der Zapfsäule weitergegeben. 
  • … die Preise für Gas zu deckeln! Sinnvoll wäre etwa ein Preisdeckel bis zu einem Normalverbrauch eines Haushalts von 8.000 Kilowattstunden Gas. Das würde vor allem der enormen Spekulationsblase die Luft nehmen.
  • … vor allem Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen zu unterstützen, z.B. durch eine Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags auf 12.800 Euro.
  • … wirkungsvolle Maßnahmen gegen profitgetriebene Spekulationen und Preistreiberei bei Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln auf den Weg zu bringen.

 

Forderung unterzeichnen!

Hier geht es zu unserem Plakat (PDF-Dokument, 2 MB) und hier zu unserem Flugblatt (PDF-Dokument, 1.9 MB)

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