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IG Metall Bezirkskonferenz NRW in Düsseldorf am 25.09.2021

Samstag, 25.09.2021 | Aktuelles

Die Delegierten der Geschäftsstelle Düsseldorf-Neuss: Frank Lindenau von AluNorf, Ibrahim Koc von Steeltec, Abdullah Yilmaz von Vallourec, Mimon Uhamou von Siemens und Andreas Max von Mercedes Benz - zusammen mit der Zweiten Vorsitzenden der IG Metall Christiane Benner und dem Bezirksleiter Knut Giesler.

 

Politik muss die Weichen schnell auf Zukunft stellen – für eine soziale und ökologische Transformation der Industrie

Auf der 25. ordentlichen Bezirkskonferenz der IG Metall Nordrhein-Westfalen hat der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler, die Politik dazu aufgerufen, nach der Wahl die Weichen schnell auf Zukunft zu stellen. „Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung machen die Transformation der Industrie notwendig. Diese Transformation muss so gestaltet werden, dass Deutschland ein starkes Industrieland bleibt und es nicht zu einer Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer kommt. Die neue Bundesregierung muss die Gestaltung des industriellen Wandels zu ihrem zentralen Punkt machen“ so Giesler.

Giesler unterstrich, dass die IG Metall sich für ein industrielles Entwicklungsmodell einsetze, das sozial und ökologisch nachhaltig ist, das wirtschaftlichen Wohlstand, gute und sichere Arbeit und eine lebenswerte Umwelt verbindet. Giesler: „Damit dies gelingt muss die neue Bundesregierung sichere Brücken in die Arbeitswelt von morgen bauen. In der Transformation darf es nicht zu Entlassungen kommen. Es braucht zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze.“

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, sagte in ihrer Rede zu den 150 Delegierten: „Damit die Industrie in Deutschland weiterhin eine wichtige Rolle spielt, wird viel Geld benötigt: Für Investitionen in den Unternehmen, für Infrastruktur und für die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der sozial-ökologische Wandel kann zu einem Erfolg werden, wenn die Beschäftigten und die Betriebsräte mitgenommen werden und stärkere Rechte erhalten; deswegen muss die Betriebsverfassung runderneuert werden. Wertschöpfung kommt nicht aus dem Sparkassenautomaten.“

Giesler wies die Delegierten darauf hin, dass nicht alle Parteien diese Ziele teilen und es sehr unterschiedliche Vorstellungen gibt, wie es mit Deutschland weitergehen soll: „Die einen wollen eine aktive Industriepolitik – die anderen vertrauen lieber auf den Markt. Die einen wollen in Bildung und Infrastruktur investieren – den anderen ist die schwarze Null ein Heiligtum. Die einen wollen sozialstaatliche Leistung weiterentwickeln – die anderen mehr Privatisierung. Die einen wollen mehr Steuergerechtigkeit – die anderen hohe Einkommen entlasten. Es geht also um eine Richtungsentscheidung.“

 

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