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Infodienst BerufsBildung Aktuell | 2021/02

Dienstag, 13.07.2021 | Aktuelles

 

Die Coronakrise hat die Defizite im Bildungssystem massiv zu Tage treten lassen. Ob mangelnde digitale Ausstattung, unzureichende digitale Lernkonzepte oder das fehlende Bildungspersonal, es hakt an vielen Ecken und Enden.

Auch hat sich der Zugang zu Bildung und insbesondere auch zur beruflichen Ausbildung für junge Menschen deutlich erschwert. Und auch in der Weiterbildung, zumeist als ein Schlüssel zur Bewältigung der Transformationsherausforderungen hochstilisiert, bleiben Zugang und Teilhabe hoch selektiv:

Nun muss der Blick nach vorne gerichtet werden. Oder anders formuliert: Aus den politischen Sonntagsreden müssen nun auch Taten folgen. Entsprechend nimmt BBAktuell die Wahlprogramme der Parteien unter die Lupe.

 

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von BB Aktuell (PDF-Dokument, 3.3 MB) und hier zum IG Metall Berufsbildungsportal "WAP"

 

Die zentrale Punkte der demokratischen Parteien stellt BBAktuell vergleichend gegenüber und spiegeln diese mit vier zentralen Anforderungen der IG Metall:

  • Die IG Metall tritt ein für eine echte Ausbildungsgarantie, die jedem jungen Menschen einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss sichert. Die Unternehmen sind an der Finanzierung dieser Garantie mit einem Zukunftsfonds Ausbildung zu beteiligen.
  • Neben dem Digitalpakt Schule, muss ein Pakt für berufliche Schulen auf den Weg gebracht werden, damit der enorme Investitionsstau an den Schulen schnellstens behoben wird. Auch eine umfassende Personalentwicklungsstrategie für das benötigte Bildungspersonal muss auf den Weg gebracht  werden.
    • Die Bedingungen für Studierende müssen schnell und zielstrebig verbessert werden. Elementar für den Bereich der IG Metall sind dabei zwei Aspekte:
    • Gleiche Rechte im gleichen Lernort, egal ob dual Auszubildende*r oder dual Studierende*r. Die IG Metall hat mit dem Tarifabschluss Metall und Elektro einen Maßstab für die Parteien gesetzt.
    • Eine Revolution des BAföGs, die nach Jahrzehnten der Mangelverwaltung endlich wieder einem gesellschaftlich relevanten Anteil der  Studierenden eine Förderung ermöglicht, die sich an den Lebensrealitäten der Studierenden orientiert und die ein Leben in den Hochschulstädten überhaupt erst ermöglicht. Dafür müssen u.a. Altersgrenzen fallen und berufsbegleitende bzw. Teilzeitformate förderfähig werden.
  • Einführung eines umfassenden Initiativ- und Mitbestimmungsrechts für Betriebsräte sowie Einführung eines individuellen Rechtsanspruchs auf Weiterbildung (Nachholen von Schul- und Berufsabschlüssen sowie der beruflichen Fortbildung und Neuorientierung).
     

Darüber hinaus nimmt BBAktuell (PDF-Dokument, 3.3 MB) die großen bildungspolitischen Projekte der letzten Jahre in den Blick und gibt einen Ausblick auf neue Entwicklungen im Bundesinstitut für Berufsbildung. Wenn ihr selbst gute Umsetzungen für die betriebliche Aus- und Weiterbildung gefunden habt oder eine Rückmeldung zu der aktuellen Ausgabe geben möchtet, dann schreibt uns eine Mail an timo.gayer@igmetall.de. Wir sind immer an Beispielen interessiert die wir mit aktiven Kolleginnen und Kollegen austauschen können.

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir einen Sommer "wie er früher ein mal war" - bleibt gesund und solidarisch!

Deine Stimme für gute Bildung

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