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Gewerkschaften fordern neue Wohngemeinnützigkeit

Mittwoch, 04.08.2021 | Aktuelles

 

Broschüre: Warum Gewerkschaften eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit fordern

In vielen Städten und Ballungsräumen herrscht ein enormer Druck auf dem Wohnungsmarkt. Die Mieten steigen derart, dass sich immer mehr Normalverdiener keine Wohnung mehr leisten können – wenn sie denn überhaupt eine finden. Welche sind die richtigen Mittel gegen die Krise auf dem Wohnungsmarkt?

Die Probleme beschränken sich dabei nicht mehr nur auf bekannte Metropolregionen, sondern haben längst Städte und Regionen in der ganzen Republik erreicht. Immer mehr Haushalte müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben oder werden komplett aus ihrem Viertel vertrieben.

Maßnahmen wie die Mietpreisbremse helfen nur begrenzt gegen Spekulation und Wohnungsnot. Auch der Wohnungsneubau hinkt hinter den Bedürfnissen hinterher. Das muss sich ändern!

Wohnen ist wie Essen und Trinken ein lebensnotwendiges Grundrecht. Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordern anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl die Wiedereinführung einer Wohngemeinnützigkeit in Deutschland. In einer aktuellen Broschüre „Keine Rendite mit der Miete (PDF-Dokument, 870.1 KB), die die beiden Gewerkschaften vorgelegt haben, zeigen sie die Vorteile dieser gemeinwohlorientierten Form der Wohnungswirtschaft auf.

Gemeinnützige Wohnungsunternehmen erfüllen soziale Vorgaben insbesondere beim Mietpreis, sie akzeptieren eine enge Begrenzung ihrer Gewinne und investieren Erträge wieder in den Wohnraum. Im Gegenzug erhalten sie Förderungen und steuerliche Vorteile.

Das Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen! und lokale Initiativen und Bündnisse setzen sich für bezahlbaren Wohnraum und gegen den Abbau von Mieterrechten ein.
Der DGB NRW ist Teil des Bündnisses und unterstützt die Forderungen.  Auch wir als IG Metall unterstützen das Bündnis –  denn alleine in Düsseldorf und im Rhein-Kreis Neuss fehlen 49.000 bezahlbare Wohnungen.

 

 

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