30.10.2025, 18:00 - 20:00
DGB Gewerkschaftshaus
Friedrich-Ebert-Straße 34-38
40210 Düsseldorf
EINFÜHRUNG
NIHAT ÖZTÜRK – ehem. Erster Bevollmächtigter der IG Metall Düsseldorf-Neuss:
Die Bedeutung von Jakob Moneta, Max Diamant und Otto Brenner für eine fortschrittliche und internationalistische Gewerkschaftsarbeit
Jüdinnen und Juden waren überproportional stark in linken
Organisationen vertreten. Diese gemeinsame Geschichte wieder
stärker in Erinnerung zu rufen, ist Anliegen der Reihe «Jüdinnen
und Juden in der internationalen Linken», die Riccardo Altieri,
Bernd Hüttner und Florian Weis für die Rosa-Luxemburg-Stiftung
herausgeben.
Mit Jakob Moneta (1914–2012) und Max Diamant (1908–1992)
wollen wir exemplarisch zwei jüdische Linkssozialisten vorstellen.
Beide mussten als Juden und Sozialisten vor den Nazis fliehen.
Und beide wurden von Otto Brenner, der bis zu seinem Tod
1972 IG-Metall-Vorsitzender war, in die IG Metall geholt: Jakob
Moneta war Chefredakteur der einflussreichen Zeitschrift «Metall»,
während Max Diamant die ersten migrationspolitischen Initiativen
in der IG Metall startete.
VORSTELLUNG DER REIHE UND DISKUSSION
DR. FLORIAN WEIS – Historiker, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Co-Herausgeber der Reihe «Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken»
DALIA WISSGOTT-MONETA – ehemalige Leiterin der Sozialabteilung, Jüdische Gemeinde Frankfurt, Tochter von
Jakob Moneta
PD DR. REINER TOSSTORFF – Historiker, Universität Mainz, Autor mehrerer Beiträge in der Reihe, u.a. über Max Diamant
Der Empfang findet am