Starke Jugendaktion im Verhandlungslokal

Die IG Metall Jugend Düsseldorf-Neuss hat am 18. Januar zusammen mit der IG Metall Jugend NRW ihrer Forderung nach bezahlten Freistellungstagen vor allen Teilen der Abschlussprüfung eindrucksvoll Nachdruck verliehen.

Gemeinsam mit David Lüdtke, der als Vertreter der Jugend, Mitglied der Verhandlungskommission ist, suchten die Jugendlichen die Arbeitgeber heute direkt im Verhandlungslokal auf.

„Wenn die Arbeitgeber nicht freiwillig mit uns über unsere Forderung sprechen wollen, dann müssen wir nachhelfen. Ihre Behauptung, dass der freie Tag vor der Prüfung nur mehr Urlaub für uns bedeutet, ist einfach unverschämt und das wollen wir ihnen heute zeigen“, sagte Diego Sesena Carrasco, Jugendvertreter bei der Daimler AG in Düsseldorf, kurz vor der Aktion.

Um den Arbeitgebern zu zeigen, dass es höchste Zeit für Bewegung beim Thema ist, hat die IG Metall Jugend Düsseldorf-Neuss in den letzten Wochen vor der Verhandlung extra einen „Riesenwecker“ angefertigt, der heute Arndt Kirchhoff, Verhandlungsführer der Arbeitgeber, überreicht worden ist.

David Lüdtke mahnte Herrn Kirchhoff nochmals bei der Übergabe: „Wir erwarten, dass Sie von ihrer Blockadehaltung bei all unseren Themen abrücken. Damit Sie wissen, dass es so langsam aber sicher 5 vor 12 ist, haben wir Ihnen noch einmal einen unserer Wecker mitgebracht.“

Die Weckerübergabe hat der IG Metall Jugend aber noch nicht gereicht:

Allen Verhandlungskommissionsmitglieder auf Arbeitgeberseite wurde noch ein Abschlusszeugnis überreicht. Die Zeugnisse bescheinigten dabei nur „mangelhafte“ Noten und waren mit dem freundlichen Hinweis versehen, dass man sich vielleicht mit einem zusätzlichen Vorbereitungstag vor den Prüfungen hätte helfen können.

„Die Abschlussprüfung ist richtungsweisend für den weiteren beruflichen Lebensweg. Das wissen auch die Arbeitgeber! Unsere Forderung ist deshalb wichtig und kommt bei den Azubis gut an. Die Aktion heute hat gezeigt, dass wir auch bereit sind dafür zu kämpfen“,fasst Kerstin Sevenheck, Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Siemens in Düsseldorf, im Anschluss zusammen.

Nach der starken Aktion heute, wissen hoffentlich auch die Arbeitgeber, dass es Zeit ist zu verhandeln!

Das Video zur Jugendaktion findest Du hier

Pierburger proben den Ernstfall

Hier das Video zur Warnstreikaktion bei der Pierburg GmbH:

 

 

Über 500 Warnstreikende in Ratingen und Düsseldorf-Benrath

Zum Abschluss der ersten Warnstreikwoche beteiligten sich heute nochmal mehr als 500 Metallerinnen und Metaller an Warnstreikaktionen in Ratingen und Benrath.

Mehr als 180 Beschäftigte der ABB in Ratingen legten heute morgen ihre Arbeit nieder und beteiligten sich an der Kundgebung, um so ihren Protest gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu zeigen.
Am Vormittag zogen dann 350 Beschäftigte der Betriebe Demag Cranes, Komatsu, Kiepe Electric und Hille & Müller gemeinsam vor das Werkstor der Demag Cranes in Düsseldorf-Benrath und setzten in der anschließenden Kundgebung ein lautstarkes Zeichen für ihre Forderungen nach 6 % mehr Entgelt und Arbeitszeiten, die zum Leben passen.

Die große Beteiligung an den Warnstreiks von den Beschäftigten aus Betrieben in der Region Düsseldorf-Neuss, ist ein starkes Zeichen an die Arbeitgeber und stärkt für die Tarifverhandlungen am kommenden Donnerstag in Neuss.

Insgesamt haben heute 12.250 Beschäftigte aus 109 Betrieben in NRW die Arbeit niedergelegt. Bundesweit waren es bisher rund 250.000 Beschäftigte, die sich an Aktionen und Kundgebungen beteiligt haben. Und die Warnstreiks der IG Metall gehen auch in den nächsten Tagen und Wochen weiter.

Hier das Video zu den beiden Aktionen:

Starke Warnstreikaktion an der Hafenmole

Heute setzten die Beschäftigten von Pierburg, Steeltec, IMS, Goodrich, AVL, Benhil, Ruhfus, Novar, Schindler, Rhein-Getriebe, SIG Combibloc und Siemens zusammen ein starkes Zeichen für die Tarifforderung der IG Metall.

Über 750 Metallerinnen und Metaller beteiligten sich an der Kundgebung an der Hafenmole in Neuss und zeigten dabei eindrucksvoll, dass sie bereit sind den Druck auf die Arbeitgeber weiter zu erhöhen, wenn es nicht bald ein anständiges Angebot gibt.

Die große Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks gestern bei Aluminium Norf in Neuss und Hydro Aluminium in Grevenbroich und am Warnstreik heute an der Hafenmole sollten ein Warnschuss für die Arbeitgeber sein. Die Beschäftigten haben gezeigt, dass sie voll hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Die Arbeitgeberseite sollte sich deshalb gut überlegen, ob sie in der nächsten Verhandlung weiter versucht die Beschäftigten mit unverschämten Angeboten abzuspeisen.

Die Warnstreiks in der Region Düsseldorf-Neuss gehen auf jeden Fall weiter. Für Donnerstag, 11.01.2018 sind die Beschäftigten von ABB, Demag Cranes, Komatsu, Kiepe Electric und Hille & Müller aufgerufen den Arbeitgebern zu zeigen, was sie vom bisherigen Angebot halten.

Hier das Video zur Warnstreikaktion an der Hafenmole:

Metallerinnen und Metaller zeigen Kampfbereitschaft

Pünktlich mit dem Ende des Weihnachtsurlaubs vieler Arbeitnehmer startet die heiße Phase der Tarifrunde. Seit dieser Woche rollt die erste größere Warnstreikwelle durchs Land. Zehntausende Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie werden in den nächsten Tagen für einige Stunden die Arbeit niederlegen und an Warnstreiks teilnehmen.

Erste Aktionen gab es heute auch in der Region Düsseldorf-Neuss bei der Aluminium Norf GmbH in Neuss und bei Hydro Aluminium in Grevenbroich. Rund 900 Metallerinnen und Metaller zeigten Kampfbereitschaft und demonstrierten für die Tarifforderung der IG Metall.

Bei der Aluminium Norf GmbH beteiligten sich heute früh mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen aus der Nachtschicht und boten mit einem Fackelzug rund um das Werksgelände ein eindrucksvolles Bild während sie lautstark ihrer Forderung Nachdruck verliehen. Ebenso kämpferisch war die Stimmung am frühen Vormittag vor den Toren der Hydro Aluminium in Grevenbroich. Über 500 Metallerinnen und Metaller nahmen an der Demo und der anschließenden Kundgebung teil und protestierten gemeinsam gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber.
Bis zur dritten Verhandlungsrunde in Neuss am 18. Januar werden die Warnstreiks in der Region jetzt weiter hochgefahren. Denn es muss ein konkretes Signal von Seiten der Arbeitgeber kommen.

Das inakzeptable Angebot der Arbeitgeber von 2,0 Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert, neben der hervorragenden gesamtwirtschaftlichen Lage, vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie, sowie die Leistung der Beschäftigten.

Seit Ende November 2017 wird in den Tarifgebieten mit den Arbeitgebern nun schon verhandelt – bisher ohne Ergebnis. Deshalb geht die IG Metall jetzt in die Offensive und ruft alle Mitglieder und Beschäftigte aus den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in der Region Düsseldorf-Neuss zu Warnstreiks auf.Sollten die Arbeitgeber in der kommenden Verhandlungsrunde keine Bereitschaft zeigen, inhaltlich über die Forderungen der IG Metall zu diskutieren, könnte es bald zum Scheitern der Verhandlungen kommen. Die Arbeitgeberseite muss endlich ihre Verweigerungshaltung aufgeben und konstruktiv über die Forderung nach Arbeitszeiten, die zum Leben der Beschäftigten passen, reden. Es braucht keine weiteren Verhandlungen mehr, um sich weiter im Kreis zu drehen, sondern es braucht ein klares Zeichen von den Arbeitgebern, dass sie an einer Lösung zum Thema Arbeitszeit interessiert sind!

Um auch in dieser Tarifrunde am Ende wieder erfolgreich zu sein, sollten wir den Arbeitgebern jetzt zeigen, dass wir geschlossen zusammenstehen. Denn es geht um uns. Und dabei zählt jede und jeder Einzelne. Beteiligt Euch an den anstehenden Warnstreiks in den Betrieben!

Bewegte Bilder von den beiden Aktionen findest Du hier

Die Warnstreiks haben begonnen!

Hier eine kleine Zusammenfassung der ersten Warnstreikaktionen 2018:

1.500 Euro für gewaltgeschädigte Kinder in Düsseldorf

Eine kleine Delegation der IG Metall Jugend Düsseldorf Neuss machte sich am Donnerstag, den 14.12.2017 auf den Weg nach Düsseldorf Bilk, zu KiD (Kinder in Düsseldorf) – eine stationäre Facheinrichtung, die gewaltgeschädigten Kindern hilft – und überreichten einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 EUR an den Geschäftsführer Claus Gollmann und einer seiner Pädagogischen Mitarbeiterinnen.

Als das Thema „Gewalt gegen Kinder“ in den 80er Jahren immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit drang, wurde im Jahr 1988 die Ärztliche Kinderschutzambulanz in Düsseldorf gegründet. Claus Gollmann gehörte damals mit zu den Gründern.
Im Jahr 1993 wurde anschließend die stationäre Facheinrichtung KiD auf Initiative von Dr. Jungjohann als gemeinnützige GmbH gegründet und von Claus Gollmann und Gudrun Quitmann aufgebaut.

Im Mittelpunkt der Arbeit von KiD stehen kleine Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren, deren Gewalterfahrung sie seelisch so sehr beeinträchtigt hat, dass sie eine weitere individuelle therapeutische Behandlung benötigen.
Neben dem üblichen Alltag wie Kindergarten oder Schule, werden hier die einzelnen Schicksale der Kinder durch diverse Therapien wie Malen oder Musik, gemeinsame Ausflüge aber auch durch medizinisch notwendige Maßnahmen behandelt.
In der Regel leben die Kinder für etwa 6 Monate vor Ort, wobei ihnen geholfen werden soll, einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden – einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlen und an dem KiD bei weiteren wichtigen Entscheidungsprozessen zur Seite steht.

Herr Gollmann erklärte, dass der Weg zu KiD über verschiedene Wege führen kann.
In der Regel ist es das Jugendamt, welches von den Kindergärten oder Schulen über Auffälligkeiten informiert wurde, aber auch Familien selber, die sich melden und um Hilfe bitten.
Während der Kindertherapie werden auch die Eltern durch eine Familientherapie und – beratung mit einbezogen.

Zum Verlauf der Therapie gehören am Ende auch Empfehlungen von KiD an die Jugendämter und Familien, so dass die Kinder im Anschluss ein neues Leben beginnen können. Je nach Schicksal kann dies zum Beispiel über weitere stationäre Einrichtungen oder aber auch über Pflegefamilien erfolgen.

Viele Therapien dauern über mehrere Jahre, bis sie den Menschen helfen, das Erlebte in ihrem Leben zu verarbeiten. Einrichtungen wie KiD müssen dafür kämpfen, dass sie jedes Jahr auf’s Neue, weiter über öffentliche Gelder finanziert werden.
Ein Erfolg der Maßnahmen lässt sich schwer messen, sagte Herr Gollmann auf unsere Nachfrage, da am Ende Geld in die Gesundheit investiert wird, jedoch die Frage nach einer Messgröße schwer definiert werden kann. Ist es am Ende ein guter Schulabschluss? Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung? Woran macht man die Arbeit von Herrn Gollmann und seinen Kolleginnen und Kollegen messbar?

Am Ende stellte sich für uns alle die Frage, warum die Anzahl der Plätze für eine so wichtige Einrichtung so gering ist, da die Wartelisten und der Bedarf so hoch ist.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende KiD neue Investitionen für Therapieräume, Freizeitveranstaltungen und Aktivitäten ermöglichen können.

Für alle, die mehr erfahren und helfen wollen: http://www.kid-facheinrichtung.de/

Integration, die man spürt

Am vergangenen Montag machten sich einige Beschäftigte der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH auf den Weg zu den VARIUS Werkstätten in Grevenbroich, um dort im Namen der IG Metall Düsseldorf-Neuss einen weiteren Spendenscheck zu übergeben. Über insgesamt 1.500 € konnte sich Wilfried Moll, Geschäftsführer bei den VARIUS Werkstätten, an diesem Tag freuen.

Die VARIUS Werkstätten in Grevenbroich bestehen seit mittlerweile über 50 Jahren und sind eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Erklärtes Ziel von Anfang an war und ist es, Menschen mit Behinderung die Integration in die Arbeitswelt und in das soziale Umfeld zu ermöglichen. Seit seiner Gründung 1965 ist die Werkstatt immer weiter gewachsen und gehört heute zu einem der größten Arbeitgeber im Rhein-Kreis Neuss. „Wir bieten neben Bildungs- und Teilhabeangeboten, mittlerweile viele verschiedene Produkte und Dienstleistungen an,“ erzählt Herr Moll beim Rundgang durch die hauseigene Schreinerei.

v.l.n.r.: Wilfried Moll, Reimund Hausmann, Heinz Hoehner, Andrea Büttner, Volker Consoir, Ernst Schumacher

Auch wenn aus der kleinen Werkstatt mittlerweile ein modernes Unternehmen geworden ist, steht weiter allein der Mensch im Mittelpunkt. Zur Unterstützung und Förderung der Beschäftigten stehen daher auch interne Fachdienste zur Verfügung, die im Bereich Sport, Bewegung und Psychomotorik ein zusätzliches Unterstützungsangebot darstellen.

„Wenn man hier durch die Werkstatt läuft, merkt man keinen Unterschied zu unserer Halle. Alle erledigen ihren Job trotz der vorhandenen Einschränkungen ohne Probleme und man merkt großen Respekt unter den Beschäftigten“, fasst Ernst Schuhmacher seine Eindrücke zusammen.

Für alle, die mehr erfahren wollen: https://www.varius.ws/

 

Zusammen für mehr Kinderlachen

v.l.n.r.: Prof. Dr. Engelmann, Ilija Stojcic, Jessica Worrings, Dilek Heirens, Serdar Gökbayrak, Ayse Özer, Ali Altinsoy, Filiz Krug-Bal, Nikola Sarik, Susanne Thywissen
©Ute Dahmen

„Kranke Kinder sind unserer Herzensangelegenheit und mit dem Geld können wir die Kinderklinik weiter unterstützen“ sagte Susanne Thywissen, 1. Vorsitzende der Aktion Luftballon, strahlend, als sie den Spendenscheck von den Mitgliedern des Frauen- und Migrationsausschusses einen Tag nach Nikolaus überreicht bekam.

Mit der dritten Spendenübergabe im Dezember löst die IG Metall Düsseldorf-Neuss einen weiteren Teil ihres Versprechens ein, für jeden ausgefüllten Fragebogen aus der Beschäftigtenbefragung einen Euro zu spenden.

Die Aktion Luftballon ist der Förderverein der Kinderklinik im Lukaskrankenhaus in Neuss. Seit 1995 sorgen Frau Thywissen und Herr Böhm, Geschäftsführer der Aktion Luftballon, dafür, dass sich neben der medizinischen Versorgung auch die Atmosphäre im Krankenhaus für die kleinen Patienten stetig verbessert. Die beiden waren auch maßgeblich an dem Neubau der Kinderklinik im Jahr 2012 beteiligt. „Seit dem hat sich die Atmosphäre hier verbessert und die Räume sind den Bedürfnissen der Kinder noch besser angepasst“ erzählte Thomas Böhm beim Rundgang durch die Klinik.

Kenia, Indien, Südafrika- die komplette Klinik ist nach dem Motto „eine Reise um die Welt“ gestaltet. In jedem Raum gibt es etwas anderes zu entdecken und ist liebevoll mit Details aus dem jeweiligen Land gestaltet. Die neuste Einrichtung auf der Station ist ein großer Aufenthaltsraum ausgestattet mit viel Spielzeug und einer sozialtherapeutischen Betreuerin, die die Kinder und Eltern betreut. Man merkt überall in der Klinik, dass das Wohlbefinden der Kinder, aber auch die Begleitung der Eltern bei der Gestaltung immer im Mittelpunkt gestanden haben.

Die Mitglieder des Ausschusses waren auf jeden Fall begeistert vom Konzept der Kinderklinik. „Meine Tochter ist hier vor Jahren zur Welt gekommen. Die Veränderungen sind riesig. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich im Krankenhaus fast wohlfühlen kann.“ sagte Dilek Heirens nach dem Besuch in der Kinderklinik.

 

Für alle, die mehr über Aktion Luftballon wissen möchten: www.aktion-luftballon.de

1.000 Euro für Essen gegen Einsamkeit

v.l.n.r.: Walter Scheffler, Ulrike Saaber, Udo Nachtigall, Stefan Brüninghaus, Heiko Voß und Petra Deiter
©Jörg Thomas

Am 01.12.17 fand die zweite Spendenübergabe der IG Metall Düsseldorf-Neuss statt. Eine kleine Abordnung des Angestelltenausschusses übergab Herrn Walter Scheffler, Vereinsvorsitzender des Café Grenzenlos, einen symbolischen Scheck über 1.000 €.

Das Café Grenzenlos auf der Kronprinzenstraße 113 in Bilk ist mehr als nur ein Café oder Restaurant – es ist ein Ort, an dem Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zusammen essen und verweilen können. Seit 1993 betreibt die Initiative das Café-Restaurant Grenzenlos schon. Hier können finanziell schwach gestellte Menschen zu einem für sie bezahlbaren Preis frühstücken oder zu Mittag essen. Damit das auch finanziert werden kann, zahlen alle anderen Gäste einfach den doppelten Preis für die Menüs.

Das Konzept ist einfach und funktioniert – wie man an den Besucherzahlen sieht: jeden Mittag werden über 90 Menüs in gemütlicher Atmosphäre verzehrt.

Gutes, preisgünstiges Essen ist aber nicht das Einzige, was sich die Initiative auf die Fahnen geschrieben hat: Armut ist oft verbunden mit dem Verlust sozialer Kontakte. Das Grenzenlos will deshalb Menschen miteinander verbinden und bietet deshalb verschiedene Kochkurse, Vernissagen und Unterstützung und Begleitung bei Behördengängen und Schuldner- und Suchtberatung an.

Herr Scheffler bedankte sich für die Spende und lud alle jetzt schon für das kommende Sommerfest des Grenzenlos am 23.Juni 2018 ein.

Die Ausschussmitglieder waren sehr beeindruckt vom Konzept der Teilhabe, der absolut gelungenen Umsetzung, sowie der Atmosphäre des Café-Restaurants. Heiko Voß sagte nach dem Besuch: „Das Café Grenzenlos führt Menschen zusammen und gibt Ihnen neue Lebensperspektiven. Das ist sehr beeindruckend.“

Für alle, die mehr erfahren wollen: www.Grenzenlosev.de