Warnstreikauftakt bei AluNorf

Podcast mit Jörg Hofmann

Passt die Tarifforderung zur aktuellen wirtschaftlichen Lage in Deutschland?

Metall- und Elektro-, Stahl- und Textilindustrie und Kfz – 2021 ist für die IG Metall ein „Supertarifjahr“. Im neuen Podcast der IG Metall spricht Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, mit Betriebsräten und Beschäftigten über die Tarifbewegungen. In Episode 1 ist Hofmann im Gespräch mit Prof. Dr. Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK in der Hans-Böckler-Stiftung. Sie reden über die Tarifrunde und die Einordnung in die wirtschaftliche Lage.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in der schwierigsten Krise der Nachkriegszeit. Nach mehr als zehn Jahren wirtschaftlichen Wachstums traf die coronabedingte Krise die deutsche

Wirtschaft zu einem Zeitpunkt sinkender Wachstumsraten und bevorstehender großer technologischer, organisatorischer und struktureller Transformationsprozesse. In dieser Lage wollen die Arbeitgeber eine Nullrunde durchsetzen. Warum ist das nicht sinnvoll? Und wie passt die breitgefächerte Forderung der IG Metall in die momentane wirtschaftliche Lage? Moderatorin Ferdije Rrecaj erörtert diese und weitere Fragen mit Jörg Hofmann und Prof. Dr. Sebastian Dullien.

Hier gehts zum Podcast mit Jörg Hofmann

M+E Tarifrunde: Erste Verhandlung

ERSTE VERHANDLUNG – ARBEITGEBER MAUERN

IG Metall NRW und Arbeitgeber haben sich zur ersten Verhandlungsrunde für die Metall- und Elektroindustrie getroffen. Die Arbeitgeber stellen auf stur und sagen, es gebe nix zu verteilen. Zugleich sägen sie an der Ausbildung und verkennen, was die Zeit erfordert.

Mehr zum Ablauf der ersten Verhandlung in Neuss findet ihr in unserer aktuellen Ausgabe der metallnachrichten

Stahltarifrunde gestartet

Es geht um viel – Stahltarifrunde gestartet

Die nordwestdeutsche Stahlindustrie steckt in einer schwierigen Lage. Das Corona-Jahr 2020 hat tiefe Spuren hinterlassen, viele Unternehmen haben Arbeitsplätze abgebaut oder planen dies noch. Zuletzt hat sich die Lage in einigen Bereichen aber erholt, die Auftragsbücher füllen sich wieder. Aber wie wirkt sich der zweite Lockdown aus?

In unserer ersten Ausgabe der stahlnachrichten geben wir einen Überblick über die Wirtschaftslage in der Stahlindustrie. Daneben findet ihr in der Ausgabe ein ausführliches Interview mit Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall in NRW und Verhandlungsführer in der Tarifrunde Stahl. Er erklärt was Corona für die Beschäftigungssituation in der Stahlindustrie bedeutete und wie eine mögliche Forderung aussehen könnte.

Alles weitere findet ihr in der aktuellen Ausgabe

Netzwerk 55plus – Termine 2021

Bleib aktiv in der IG Metall  – auch 2021 hat die IG Metall Düsseldorf-Neuss wieder ein Angebot mit einer Mischung aus Politik, Kultur und einem geselligen Austausch für die Altersgruppe der Menschen mit 55 Jahren.

Das komplette Programm und Informationen rund um das Netzwerk 55plus gibt es jetzt auf einen Blick in unserem neuen Info-Flyer.

Daimler: 50.000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Unser digitales Festtags-Grußpaket

Unterstützt die Onlineaktion – für die Zukunft bei Daimler

Es geht um die Zukunft der Daimler Beschäftigten.
Wir wollen gemeinsam mit deiner Unterstützung dem Vorstand auf die Sprünge in Richtung einer fairen Mobilitätswende helfen.
Mit der Aktion wollen wir jetzt Druck machen und am 3. Dezember zehntausende Karten an den Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzenden überreichen.
Die Karten können online auf www.daimler.igm.de/zukunft ausgefüllt und abgesendet werden.
Eins ist dabei klar: je mehr von uns sich an der Aktion beteiligen, desto stärker wird sie wirken.

Wir machen damit sehr deutlich warum Solidarität auch bei Daimler gewinnen muss und warum es jetzt notwendig ist, dass Druck aufgebaut wird und fordern:

  • Investitionen in neue Technologien und Produkte an unseren Standorten. Keine Fremdvergabe. Fertigungstiefe ist ein Wettbewerbsvorteil.
  • Faire Gestaltung der Transformation. Der Wandel gelingt nur mit uns. Wir müssen informiert und beteiligt werden: Es geht nicht um „jetzt aber schnell“, sondern um richtig!
  • Sichere Beschäftigung an allen Standorten. Veränderung heißt Chance; Qualifizierungsoffensive heißt erfolgreiche Zukunft. Wir gestalten diese aktiv mit.
Deshalb gleich loslegen, Karte aussuchen, ausfüllen und absenden.
Und danach: Kolleginnen und Kollegen einladen, den Link www.daimler.igm.de/zukunft versenden und für viel Beteiligung sorgen.
Weitersagen! Solidarität gewinnt!

Düsseldorfer Härtefallfonds verlängert

Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die durch die Corona-Pandemie mit deutlich weniger Geld auskommen müssen und somit vor existenziellen Schwierigkeiten stehen, können ab sofort wieder die Teilhabepauschale aus dem Corona-Härtefallfonds beantragen.

Durch die sogenannte Teilhabepauschale soll beispielsweise die digitale Ausstattung und die Nutzung von alternativen Lernformen gefördert werden, um sich so auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten zu können. Dies kann zum Beispiel durch den Kauf von PCs oder Laptops und mit Hilfe neuer Software gelingen.

Die Pauschale kann von Arbeitnehmer*innen, Werkstudent*innen, Student*innen und Rentner*innen mit Minijob sowie soloselbständigen Künstler*innen beantragt werden. Sie müssen ihren Hauptwohnsitz in Düsseldorf haben und sich in einer existenziellen Notlage befinden. Die Pauschale ist ein einmaliger Zuschuss.

Der Antrag kann auf der Internetseite www.duesseldorf.de/soziales/corona-haertefallfonds heruntergeladen und online ausgefüllt werden.
Die Anträge können längstens bis 31. Dezember 2020 gestellt werden. Sie werden nur einmalig bewilligt. Sollte das Budget des Corona-Härtefallfonds vorher erschöpft sein, kann die Teilhabepauschale nicht ausgezahlt werden. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Mehr Informationen findest Du hier