IG Metall fordert Fortführung und Weiterentwicklung der Krisenregelungen zur Kurzarbeit

Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument, die Beschäftigung in der Krise zu sichern. Deswegen kämpfen wir dafür, die Krisenregelungen zur Kurzarbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln.

In den kommenden Wochen wird über die Verlängerung der Krisenregelungen zur Kurzarbeit entschieden. Kurzarbeit kommt als Instrument zur Beschäftigungssicherung weiterhin entscheidende Bedeutung zu – zumal ein Ende der Rezession in vielen Unternehmen und Branchen noch nicht in Sicht ist. Umso wichtiger ist es, dass die Brücke Kurzarbeit dauerhaft trägt. Mit einer mobilisierenden Kurzarbeitergeld-Aktion fordert die IG Metall die Politik daher auf, die Krisenregelungen zur Kurzarbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln.

Dabei geht es um fünf zentrale Forderungen:

  • Verlängerung der Bezugsdauer und der Erleichterungen beim Zugang
  • Transferkurzarbeit zukunftsfest machen
  • Übergangsregelungen schaffen, damit die Beschäftigten, die 2020 in Kurzarbeit gehen bzw. gingen, die derzeit geltenden Aufzahlungen während der gesamten Dauer ihrer Kurzarbeit erhalten. Und: Alle Arbeitgeberzuschüsse bei Arbeitszeitabsenkung sollen steuerfrei gestellt werden.
  • Entlastung der Arbeitgeber mit Qualifizierung der Beschäftigten verbinden
  • Den Beschäftigten dürfen aus dem Bezug von Kurzarbeitergeld und entsprechenden Zuschüssen keine steuerlichen Nachteile entstehen.

Im Positionspapier stellen wir die Forderungen ausführlicher dar. Das Positionspapier findest Du hier

In einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Bundestags machen wir unsere Forderungen deutlich. 30 Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende haben den Brief bereits unterzeichnet. Die IG Metall ruft nun ihre Mitglieder dazu auf, sich einer Petition zu dieser Forderung anzuschließen.

Die Petition kann per Klick unterzeichnet werden. Im Anschluss erhält man eine kurze Bestätigungs-Mail.

Den Link zur Petition findest Du hier