Die Bundesregierung und der Bundestag haben in beeindruckender Weise, schnell und entschlossen auf die Corona Krise reagiert. Auch die Erleichterungen zur Beantragung von Kurzarbeit sind aus Sicht der Beschäftigten sinnvoll und richtig. Ungerecht ist jedoch die Tatsache, dass die Beiträge zur Sozialversicherung – Arbeitgeberanteil und die Anteile der Beschäftigten– an die Arbeitgeber zurückerstattet werden! Millionen Beschäftigte werden wegen der Kurzarbeit dramatischen Einkommenseinbußen zwischen 33 und 40 Prozent des Nettoentgeltes haben.

Warum kann die Unterstützung durch den Staat nicht zur Hälfte – und damit in Höhe des Arbeitnehmeranteils –  an die Beschäftigten weitergegeben werden? Genau diese Frage wollen wir unseren Mitgliedern im Bundestag stellen. Alle DGB Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, weiterhin für die gerechte Verteilung der Rückerstattung der Sozialabgaben zu kämpfen.

Zeitgleich sollen so viele Menschen wie möglich ihre örtlichen Bundestagsabgeordneten anschreiben und aufforden die erlassene Verordnung über die Erleichterungen bei der Kurzarbeit entsprechend zu ändern.

Auch wir wollen mitmachen. unten findet ihr ein Musterbrief und die Liste der örtlichen Bundestagsabgeordneten zum download. Wir bitten jeweils eine Kopie an den Kollegen Martin Kamp, Berliner Büro, E-Mail: martin.kamp@igmetall.de, zu senden. Außerdem bitten wir euch, auch uns duesseldorf-neuss@igmetall.de in Cc zu setzen.

Herzlichen Dank!