Solidarität gewinnt – IG Metall und Daimler-Gesamtbetriebsrat übergeben über 50.000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger, und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Daimler, Michael Brecht, präsentierten gemeinsam mit Nadine Boguslawski, der Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Stuttgart, Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Sindelfingen, und Michael Häberle, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, über 50.000 Postkarten den versammelten Medienvertretern.

In den vergangenen beiden Wochen gab es an allen Daimler-Standorten Solidaritätsaktionen, mit dem Ziel, dass sich die Beschäftigten mit ihren Forderungen, Sorgen und Ängsten an die Konzernspitze wenden. Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Daimler: „Wir stehen hier vor über 50.000 Botschaften. Das sind nicht einfach Postkarten. Dahinter stehen Menschen, Familien und Kolleginnen und Kollegen, die Daimler groß und erfolgreich gemacht haben. Die Unternehmensleitung muss diese Erfahrung, die wir haben, auch in Zukunft nutzen. Hört uns zu und lasst die Beschäftigten Teil der Veränderung sein“.  Über alle Geschäftsfelder, Gesellschaften und Standorte hinweg haben Solidaritätsaktionen stattgefunden. Dabei stand der Austausch zwischen Betriebsräten und Beschäftigten im Vordergrund. Für Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, ist klar: „Niemand stellt die Transformation infrage. Der Wandel muss mit den Beschäftigten gelingen. Nicht nur Daimler, alle Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie, brauchen sichere Arbeitsplätze mit Produkten, die auch in Zukunft Beschäftigung in den Betrieben sichern“. Es gehe darum, die Transformation als Chance zu begreifen und fair zu gestalten, damit auch kommende Generationen in der Automobilindustrie gute und sichere Arbeitsplätze haben.

Kurz vor der Aufsichtsratssitzung der Daimler AG wurden die Postkarten an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, Ola Källenius und an Personalvorstand Wilfried Porth übergeben.