Erstmalige Betriebsratswahlen bei Axians IT Solutions GmbH: echter Betriebsrat – echte Mitbestimmung

Die Axians IT Solutions GmbH ist ein bundesweit operierendes Unternehmen mit insgesamt rund 500 Beschäftigten. Und bisher schien es so, als ob sich alle Probleme und Anliegen der Beschäftigten einvernehmlich regeln ließen. Hatte doch die Geschäftsführung selbst „Vertrauensleute“ eingesetzt, die sich um die Belange der Beschäftigten kümmern sollen– ohne Wahlen und ohne die in der Betriebsverfassung verankerten Mitbestimmungsrechte versteht sich.

Als im Herbst dieses Jahres, aber einige Mitarbeiter entlassen worden und große Umstrukturierungsmaßnahmen von der Unternehmensleitung durchgeführt worden sind, änderte sich der Blick der Beschäftigten auf „ihr“ betriebliches Vertretungsorgan.

Drei Beschäftigte des 60 Beschäftigte umfassenden Axians Standortes in Düsseldorf – darunter zwei „Vertrauensleute“ – wollten ihre Handlungsunfähigkeit nicht weiter hinnehmen und nahmen Kontakt mit der örtlichen IG Metall auf, um sich zu beraten und sich ihrer Unterstützung bei der Initiierung echter Betriebsratswahlen zu versichern.

Am 2. Dezember 2019 fand jetzt die Wahlversammlung unter großer Beteiligung der Belegschaft in Düsseldorf statt. Das Anliegen der Einladenden, einen Betriebsrat mit echten Mitbestimmungsrechten zu gründen, fand bei allen Anwesenden starken Zuspruch. Der frisch gewählte Wahlvorstand wird nun mit den Vorbereitungen der Wahl beginnen und geht davon aus, dass es in ihrem Betrieb ab kommendem März einen Betriebsrat geben wird. „Für den Schritt zu echter Mitbestimmung, können sich die Kolleginnen und Kollegen der Unterstützung der IG Metall Düsseldorf-Neuss sicher sein. Erfolgreiches Mitbestimmen funktioniert nur mit gewählten Betriebsräten und einer starken Gewerkschaft als Partner an ihrer Seite“, erklärt Ulrike Saaber, zuständige Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Düsseldorf-Neuss.

Die Düsseldorfer Beschäftigten hoffen jetzt zudem, dass ihre Kolleginnen und Kollegen an allen anderen Axians-Standorten ihrem Beispiel folgen werden, so dass es bald im gesamten Unternehmen Betriebsräte gibt.

2500 Beschäftigte von thyssenkrupp Elevator vor Konzernzentrale in Essen

Auch Beschäftigte von ThyssenKrupp Home Solution aus Neuss beteiligen sich am Mittwoch 4. Dezember 2019 an der zentralen Kundgebung vor der Thyssenkrupp-Zentrale in Essen. Mit der Großdemonstration setzen die rund 2.500 Beschäftigten ein Zeichen dafür, dass es nicht nur um das große Geld, sondern auch um die Zukunft der Beschäftigten geht. 

Der thyssenkrupp Konzern ist durch schwerwiegende Managementfehler in eine kritische wirtschaftliche und finanzielle Situation geraten. Jetzt muss die Perle des Konzerns, thyssenkrupp Elevator, durch eine wie auch immer geartete Veräußerung zu Geld gemacht werden, um den Gesamtkonzern mit seinen anderen Geschäftsbereichen zukunftsfähig aufstellen zu können. Die Ankündigung des Thyssenkrupp-Vorstands die profitable Aufzugssparte über einen Börsengang, einen Komplett- oder Teilverkauf abzustoßen, ohne dabei eine Zusage zu treffen was mit tariflichen Besitzständen wie beispielsweise der „Beschäftigungssicherung“ geschehen soll, stößt bei den Beschäftigten auf völliges Unverständnis.

„Es geht um die Zukunft jedes einzelnen Beschäftigten bei thyssenkrupp Elevator. Das Management weigert sich nach wie vor, die erforderlichen Sicherheiten für Arbeitsplätze und Standorte zu geben -das wir das nicht aktzeptieren, machen wir mit der heutigen Aktion deutlich“, sagt Ralf Keller, zuständiger Gewerkschaftssekretär der IG Metall Düsseldorf-Neuss.

Direkt im Anschluss an die Aktion in Essen sind die Verhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag weitergeführt worden. „Wir werden keine Ruhe geben, bevor wir nicht für alle Beschäftigten und alle Standorte bei Elevator eine Zukunftssicherung vereinbart haben“, so Ralf Keller.

 

 

 

Unruhe bei Thyssenkrupp: Elevator Mitarbeiter wollen demonstrieren

Bei den Beschäftigten des angeschlagenen Thyssenkrupp-Konzerns wächst der Unmut über den Kurs der Unternehmensführung. Mitarbeiter der Aufzugs-Sparte wollen deshalb am Mittwoch 4. Dezember vor der Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen demonstrieren. Grund dafür ist vor allem die Hinhaltetaktik des Managements bei den Plänen für den Konzernumbau.

Der Bereich thyssenkrupp Elevator soll ganz oder teilweise an die Börse gebracht oder verkauft werden, um Geld in die Konzernkasse zu bekommen. Die Arbeitsplätze werden zum Spekulationsobjekt gemacht. Die Verhandlungen um einen Zukunftstarifvertrag für die Beschäftigten bei Elevator stocken. Das Management weigert sich weiterhin beharrlich, die erforderlichen Sicherheiten für Arbeitsplätze und Standorte zu geben.

Darum kommen die Beschäftigten der verschiedenen Standorte am 04.12.2019, um 13:00 Uhr am thyssenkrupp-Quartier, ThyssenKrupp Allee/Altendorfer Straße, 45143 Essen zusammen.

Es sprechen die Arbeitnehmervertreter/innen:

  • Susanne Herberger, Vorsitzende der Betriebsrätearbeitsgemeinschaft bei thyssenkrupp Elevator. Aufsichtsrätin thyssenkrupp Elevator und thyssenkrupp AG
  • Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei thyssenkrupp Elevator
  • Wolfgang Krause, Gesamtbetriebsratsvorsitzender thyssenkrupp Aufzüge
  • Jasmin Heßler, Jugend- und Auszubildendenvertreterin thyssenkrupp Aufzüge
  • Dörte Castens, Gesamtbetriebsratsvorsitzende Tepper
  • Yusuf Tüfekci, Betriebsratsvorsitzender thyssenkrupp Fahrtreppen
  • Dirk Sievers, Konzernbetriebsratsvorsitzender thyssenkrupp AG
  • Georgios Triantafillidis, Betriebsratsvorsitzender thyssenkrupp Aufzugswerke Neuhausen

 

Ansprechpartner in unserer Geschäftstelle ist Ralf Keller (ralf.keller@igmetall.de)

Vallourec: Werk Reisholz droht Schliessung

Die Zukunft der 300 verbliebenen Beschäftigten von Vallourec in Reisholz ist weiter ungewiss. Es droht jetzt sogar die Standortschliessung.

Hieß es Anfang des Jahres noch man suche einen Käufer für das Werk, ist dieser Plan jetzt aufgegeben worden. Die produkte aus reisholz sind mit hohen chinesischen Schutzzölle belegt worden. Wegen der dadurch deutlich verschlechterten Marktsituation ist die Absatzplanung für das Werk erheblich beeinträchtigt und das Werk völlig unattraktiv für eventuelle Kaufinteressenten.

Der Betriebsrat des Werkes hat inzwischen eigenständig ein Fortführungskonzept in Auftrag gegeben, das die neue Auftragslage berücksichtigt und dem management vorgelegt. Das Unternehmen selbst hält sich mit Zukunftsaussagen zurück.

Einen ausführlichen Pressebericht zum Thema findet ihr hier

 

IG Metall leitet erstmalige Betriebsratswahlen bei Autozulieferer HUF Electronics in Düsseldorf Rath ein

Starke Solidaritätsaktion der Vertrauensleute der Kiepe Electric GmbH

Vertrauensleute der Kiepe Electric GmbH (KB) Düsseldorf solidarisch mit den Beschäftigten von Knorr Bremse Wülfrath! – Nadelstiche gegen Knorr-Bremse

Die IG Metall Velbert hatte zu der Demonstration am 13. Juli in der Stadtmitte aufgerufen und auch viele Vertrauensleute von Kiepe Electric aus Düsseldorf, die auch zum Knorr Bremse Konzern gehören, zeigten sich solidarisch.

Hauptredner bei der Kundgebung war der IG Metall-Bezirksleiter von NRW, Knut Giesler. „Die Unternehmensleitung hat heute angebliche Fakten veröffentlicht, dass alles, was wir behaupten, nicht stimmen würde“, rief Giesler den 300 Demonstranten zu. „Das zeigt uns, dass sie unsere öffentliche Anklage wie eine Nadelspitze trifft.“ So behaupte das Unternehmen, der Standort Wülfrath sei wirtschaftlich auf Talfahrt. Das sei falsch. In Wülfrath würden vielmehr Produkte hergestellt, die zukunftsfähig sind, erklärte Giesler: „Systeme für autonomes Fahren sind Zukunftsprodukte.“ Der Betriebsratsvorsitzende Ahmet Yildiz bestätigte das: „Wir haben Aufträge bis 2026.“

Der IG Metall-Bezirksleiter warf Knorr-Bremse vor, deutsche Unternehmen zu kaufen, „um deren Know-how auszusaugen“ und mit diesem Wissen „ins billige Ausland“ zu gehen.  Der IG Metall-Geschäftsführer von Velbert, Hakan Civelek und der Betriebsratsvorsitzende Ahmet Yildiz bedankten sich ausdrücklich für die aktive Unterstützung der Vertrauensleute von Kiepe Electric und Ford.

Zum Hintergrund:

Am 1. April hat der Knorr-Bremse-Konzern in Japan und Thailand den Geschäftsbereich Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi Automotive erworben. Nur wenige Wochen später, am 23. Mai, teilte die Unternehmensführung mit, das Wülfrather Werk werde 2020 geschlossen. Davon betroffen sind 360 Beschäftigte. Nach Aussage des Betriebsratsvorsitzenden Ahmet Yildiz hat es keine Verhandlungen und keine Gespräche mit der Belegschaft in Wülfrath gegeben. Der Betriebsrat hat jetzt Gutachter und Sachverständige eingeschaltet, die aufzeigen sollen, dass der Erhalt des Werkes bis 2026 betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

Die IG Metall fordert das Knorr-Bremse Management auf, seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden und den Produktionsstandort in Wülfrath zu erhalten!

 

Vallourec verlangt Verzicht von Beschäftigten

Die Geschäftsführung von Vallourec verlangt von der Belegschaft einen Beitrag zur Sanierung des Unternehmens.  Insgesamt verlangt Vallourec einen Beitrag von zehn Millionen Euro über zwei Jahre. Das Unternehmen begründet seine Forderung mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und will, dass die Einsparungen durch ganzen oder zumindest teilweisen Verzicht der Beschäftigten auf die Erhöhung der Entgelte aus der laufenden Stahl-Tarifrunde erreicht werden.

Die IG Metall und die Betriebsräte der drei Standorte Rath, Mülheim an der Ruhr und Reisholz haben sich nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu Gesprächen mit der Geschäftsführung bereit erklärt. Dabei stellen sie zunächst keine Bedingungen an die Sondierungsgespräche, sondern sind zu offenen Diskussionen bereit. In jedem Fall wird ein mögliches Verhandlungsergebnis bei den IG Metall Mitgliedern in allen drei Standorten zur Abstimmung gestellt.

Mehr Hintergrundinfos zur aktuellen Situation und Statements der Betriebsräte findet ihr hier

IG Metall bleibt Nummer eins in den Betrieben

Die IG Metall konnte bei den Betriebsratswahlen im Frühling ihre starke Stellung in den heimischen Industriebetrieben noch einmal leicht ausbauen. Die Wahlen fanden turnusgemäß von März bis Mai 2018 statt. Eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse liegt jetzt vor.

Danach gehören zwei von drei Betriebsräten in Betrieben der Region Düsseldorf-Neuss der IG Metall an. Mit 66,7 Prozent ist das nochmal ein kleines Plus gegenüber den Wahlen vor vier Jahren (66,5 Prozent). Auch die Wahlbeteiligung in der Region ist noch einmal deutlich gestiegen. 71,1 Prozent der wahlberechtigten Beschäftigten gaben ihre Stimme ab, das sind gut vier Prozentpunkte mehr als vor vier Jahren (66,9 Prozent).

Wahlbeteiligung lag höher als bei den Kommunalwahlen. Zum Vergleich: Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2014 lag die Wahlbeteiligung lediglich bei 50 Prozent (Düsseldorf) beziehungsweise 45,5 Prozent (Neuss). Gerade in Zeiten von Politikverdrossenheit ist die hohe Beteiligung bei Betriebsratswahlen ein ermutigendes Zeichen und gibt Kraft, gemeinsam mit den Betriebsräten die Aufgaben der Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Auch der Anteil der weiblichen Mitglieder in den neu gewählten Betriebsratsgremien konnte gesteigert werden und liegt mit 21,4 Prozent in der Region über dem Gesamtanteil von Frauen unter den Beschäftigten im Bereich der IG Metall (20 Prozent).

Mit den neu gewählten Betriebsräten sind die Unternehmen nun gut aufgestellt, um den bevorstehenden Wandel in der Industrie zu gestalten. Die Transformation hin zu klimafreundlicher Produktion und Digitalisierung braucht eine starke Mitbestimmung in den Betrieben und diesen Gestaltungsauftrag werden unsere Betriebsräte sehr ernst nehmen.

 

 

Vallourec-Beschäftigte kämpfen für ihre Zukunft

Mehr als 800 Kolleginnen und Kollegen aus den Vallourec-Werken in Reisholz, Mühlheim und Rath kamen am Mittwoch nach Rath und setzten ein starkes Zeichen gegen die angekündigten Schrumpfungspläne des Konzerns.

Der Rather-Betriebsrat hatte die Beschäftigten zu einer Informationsveranstaltung direkt vor dem Bürogebäude eingeladen, in dem an diesem Tag auch die Aufsichtsratssitzung stattfinden sollte. Die Betriebsräte und die IG Metall Vertrauensleute nutzten die Aufsichtsratssitzung, um die Beschäftigten über die unzulängliche Informationspolitik der Konzernspitze zu informieren. Mitten in den diesjährigen Sommerferien hatte die Konzernleitung nämlich einen massiven Stellenabbau für alle deutschen Vallourec-Standorte angekündigt. Weitere Informationen zum Abbauprozess und vor allem das von den Betriebsräten und der IG Metall geforderte Zukunftskonzept blieb die Konzernleitung bisher jedoch schuldig.

Den ausführlichen Bericht zu der Infoaktion in Rath findet ihr hier

Delegiertenversammlung verabschiedet Positionspapier für Gute Arbeit in der energieintensiven Industrie

Die gestrige Delegiertenversammlung stand ganz im Zeichen der energieintensiven Aluminium- und Stahlindustrie.

In der Region Düsseldorf-Neuss sind im Organisationsbereich der IG Metall derzeit rund 8.000 Menschen beschäftigt. Diese Arbeitsplätze sind aufgrund der derzeitigen energiepolitischen Entscheidungen jedoch stark gefährdet. Der aktuell geforderte Kohleausstieg bis 2020 und ein verschärfter europäischer Emissionshandel würden das sofortige Aus für die Aluminium- und Stahlwerke hier in der Region führen.

Heinz Höhner, Betriebsratsvorsitzender der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, erklärte den Anwesenden in seinem Vortrag sehr anschaulich, dass die Aluminiumindustrie noch über 2020 hinaus auf die Kohleverstromung angewiesen ist und zeigte gleichzeitig auf, was bereits heute alles unternommen wird, um die CO2-Belastungen einzudämmen. Gleichzeitig unterstrich er mit seinen Ausführungen die Wichtigkeit geschlossener Wertschöpfungsketten für den Industriestandort Deutschland und die Region. Denn nur so können gute Industriearbeitsplätze und eine nachhaltige Entwicklung gesichert werden.

Höhner stellte zudem heraus, dass die Aluminiumindustrie nicht Teil des Problems der hohen CO2-Belastungen ist, sondern durch gezielte Forschung und Investitionen in die CO2-Reduzierung bereits heute schon vielseitige Lösungen bietet.

In der anschließenden Diskussionsrunde zum Thema, diskutierten neben Heinz Höhner noch Heiko Reese, Leiter des IG Metall Stahlbüros, Daniel Rinkert, SPD Kreisvorsitzender des Rhein-Kreis Neuss und Volker Consoir, Mitglied des Aufsichtsrats bei der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, mit den Delegierten.

Heiko Reese stellte klar, dass es bei der ganzen Diskussion nicht darum ginge die Alt-Industrien zu retten, sondern zu transformieren. Und damit innovative und technologiegetriebene Industrien zu unterstützen. Reese machte zudem deutlich, dass eine Verlagerung der Stahlproduktion in Länder wie beispielsweise China, in denen Klimaschutz und Arbeitnehmerrechte nur eine untergeordnete bis gar keine Rolle spielen, nicht mehr als eine Mogelpackung sind und nicht zur Lösung der Klima- und Umweltprobleme beitragen werden.

Daniel Rinkert, hob in der Diskussion hervor wie wichtig der Dialog mit der Politik ist. Er machte deutlich, dass es für den Erhalt der energieintensiven Industrien und Wertschöpfungsketten wichtig ist, dass sich die Unternehmen auf verlässliche und belastbare Zusagen der Politik einstellen können. Investitionen in die Zukunft für den Erhalt von Arbeitsplätzen und zum Schutz des Klimas können nur unter sicheren Rahmenbindungen getätigt werden.

Volker Consoir unterstrich noch einmal, dass der Klimaschutz in der Aluminiumindustrie seit jeher eine wichtige Rolle spielt und bereits im Bereich Forschung und Entwicklung viel unternimmt, um immer besser zu werden. Für ihn ist klar: Wer das Klima schützen will muss die saubere Industrie hier in der Region schützen.

Nach der Diskussionsrunde haben die Delegierten zudem ein umfassendes Maßnahmenpaket zum Schutz für die 8000 Beschäftigten in der Stahl- und Aluminiumindustrie in der Region beschlossen und das dazugehörige Positionspapier „Gute Arbeit in der energieintensiven Industrie: Stahl und Aluminium“ verabschiedet.

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Positionspapier sind:

  • Erhalt der industriellen Wertschöpfungsketten in Deutschland
  • Sicherung der Versorgung mit netzstabilem Strom
  • Bezahlbarer Strom für die Industriearbeitsplätze in Deutschland
  • Kein nationaler Alleingang bei einer CO2-Besteuerung
  • Nutzung der Potentiale der Grundstoffindustrie für die Energiewende

Das Positionspapier findest Du hier

Als weiterführende Hintergrundinfo findest Du die Anforderungen der IG Metall zum Klimaschutzplan 2050 und Klimaschutzgesetz hier