4.000 Beschäftigte machen nochmal Druck in Düsseldorf

Kurz vor der vierten Verhandlungsrunde sollte der Druck auf die Arbeitgeber nochmal erhöht werden. Die IG Metall Düsseldorf-Neuss rief deshalb heute die Beschäftigten aus 20 Betrieben in der Region zu einer Kundgebung vor dem Arbeitgeberverband in Düsseldorf auf.

Den Auftakt der zweiten Warnstreikwelle machten bereits heute früh ab 3 Uhr rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus der Nachtschicht im Daimler Werk in Düsseldorf. Bei einer Kundgebung vor dem Werkstor bekräftigten die Beschäftigten ihre Forderung nach 6 % mehr Entgelt und Arbeitszeiten, die zum Leben passen.

Ab 11 Uhr reisten dann die Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben ABB Calor Emag, AVL, Demag Cranes & Components, Alu Norf, Benhil, Goodrich, Hille & Müller, Hydro Aluminium, Kiepe Electric, Komatsu Germany, Ruhfus, Schindler, Novar, Lintorfer Eisengießerei, SIG Combibloc, TRW, IMS, Steeltec und Siemens an, um gemeinsam mit den Beschäftigten der Tagschicht der Daimler AG in den Warnstreik zu gehen.
Die über 3.000 versammelten Metallerinnen und Metaller zogen gemeinsam in einem Demozug direkt zum Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie NRW und zeigten während der anschließenden Kundgebung lautstark ihren Unmut über das unzulängliche Angebot der Arbeitgeber.

In den vergangenen beiden Wochen beteiligten sich im Bezirk NRW rund 138.000 Metallerinnen und Metaller an mehrstündigen Arbeitsniederlegungen. Bundesweit waren es bereits  910.000 Beschäftigte.

Die gigantische Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen gibt Rückenwind für die vierte Verhandlungsrunde, die heute in Baden-Württemberg gestartet ist.
Jetzt liegt es an den Arbeitgebern, die Verhandlungen einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen und weitere Eskalation zu vermeiden. An Lösungsvorschlägen der IG Metall mangelt es auf jeden Fall nicht!

Hier das Video zur Aktion: