Stahl-Allianz für die Zukunft

Stahl stärken. Zukunft sichern war am Montag das Motto des ersten Nationalen Stahlgipfels in Saarbrücken. Rund 2.500 Teilnehmer, darunter auch Delegationen aus den beiden Vallourec-Werken in Düsseldorf, kamen zusammen um gemeinsam Lösungen für eine Zukunft des Stahls und damit für die 85 000 Arbeitsplätze in der Branche zu finden. Die Stahlhersteller leiden seit geraumer Zeit unter billiger Konkurrenz aus Asien und nun schaden zudem höhere Zölle in Amerika und teurere CO-Verschmutzungsrechte dem Geschäft.

Um der angeschlagenen Branche effektiv zu helfen wurde am Montag zudem ein einmaliges Bündnis geschlossen: eine Stahl-Allianz der sechs Bundesländer, in denen die Branche zu Hause ist. Vertreter der Regierungen des Saarlandes, Brandenburgs, Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens, sowie der Stadtstaaten Bremen und Hamburg haben gestern die „Allianz der Stahlländer“ unterzeichnet. Eine gemeinsame Strategie und eine laute Stimme gegenüber Brüssel und Berlin soll damit geschaffen werden. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann erwartet von dem Bündnis zudem Impulse: „Die Stahlallianz soll deutlich machen, dass es gemeinsame Anstrengungen von Unternehmen und Politik braucht, damit die Branche im Wettbewerb dauerhaft bestehen kann.“

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