Sterbegeld

Unterstützung im Todesfall

Wenn ein lieber Mensch stirbt, steht die Trauer im Vordergrund.

Doch zu dem Schmerz über den Verlust kommen nicht selten auch noch finanzielle Sorgen. Denn die Gesamtkosten einer Beerdigung können sich schnell auf mehrere Tausend Euro summieren. Bestattungskosten, Grab, Danksagungen, Blumenschmuck, Zeitungsanzeige, Trauerkleidung, Grabstein und Grabpflege – all das muss dann aufgebracht werden.

Sterbegeld der IG Metall mildert nicht die Trauer, aber schafft etwas finanziellen Trost.

Berechnung der Leistung

Stirbt das Mitglied, so bekommen die Hinterbliebenen eine finanzielle Unterstützung abhängig von der Dauer der Mitgliedschaft

Beispiel:
Ein Kollege ist 20 Jahre Mitglied der IG Metall und zahlt einen Beitrag von 20 Euro.
Berechnung der Unterstützung:
20 € x 31,5 = 630 € 

Beim Todesfall des Lebensgefährten/der Lebensgefährtin beträgt die Unterstützung die Hälfte der Sätze.

Beispiel: In dem obigen Fall wären dies dann = 315 €

Bei Rentnerinnen und Rentner werden unabhängig vom aktuellen Beitrag immer die letzten zwölf Beiträge während der Arbeit zugrunde gelegt.

Beispiel:
Ein Rentner zahlt einen Beitrag von 7,50 Euro, hat als aktiv Beschäftigter zuletzt aber 25 Euro bezahlt – dann erhält sein Hinterbliebener im Todesfall.
25 € x 31,5 = 788 €

Vorsorge

Seit dem 1. Januar 2004 ist das gesetzliche Sterbegeld der Krankenkasse komplett weggefallen. Die Kosten müssen jetzt vollständig selbst bezahlt werden. Aber: Wer hat für den Trauerfall schon vorgesorgt? Die IG Metall zahlt an ihre Mitglieder oder deren Hinterbliebenen im Todesfall eine Unterstützung.

Trauerfall

Gut also, Mitglied der Gewerkschaft zu sein.

Denn: Anspruch auf die Unterstützung im Todesfall haben nur Mitglieder der IG Metall.