Heute Vormittag, 19. März 2020, stellten Ministerpräsident Laschet, Wirtschaftsminister Pinkwart und Arbeitsminister Laumann im Rahmen eines Wirtschaftsgipfels ein Maßnahmenpaket zur Stützung der Unternehmen in NRW vor. Ziel ist es, von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffenen, eigentlich gesunden Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen und Insolvenzen zu vermeiden.

Dazu soll ein Sondervermögen in Höhe von 25 Mrd. € beitragen. Das entspricht einem Drittel des Landeshaushalts.

Zu den Maßnahmen des Landes, die die Maßnahmen des Bundes ergänzen sollen, zählen beschleunigte Verfahren, Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, aufgestockte Bürgschaften u.v.m. Allein der Rahmen für Landesbürgschaften wird von 900 Mio. € auf 5 Mrd. € erhöht. Anträge auf Gewährung einer Landesbürgschaft sollen innerhalb einer Woche bearbeitet werden.

Die Instrumente sollen den Unternehmen in ihrer ganzen Breite zugutekommen (Großunternehmen, KMU, Handwerk, Start-ups). Die Instrumente sollen in den kommenden Wochen weiterentwickelt werden.

Seit 15:00 bereiten die Fraktionen im Landtag einen Weg für einen Nachtragshaushalt vor, der Finanzmittel zur Pandemiebekämpfung ebenso enthalten soll wie ein Sondervermögen in Höhe von 25 Mrd. €.

Weitere Informationen zum NRW-Rettungsschirm findet ihr unten zum downloaden.