Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist in den Betrieben nicht immer selbstverständlich. Statt erforderlicher Investitionen liegt der Fokus der Unternehmen oft eher auf der Kostenreduzierung. Ausbildung ist aber keine Ware für Profit- und Verwertungsinteressen der Unternehmen. Eine zukunftsorientierte und qualifizierte Ausbildung legt die Basis für die berufliche Entwicklung. Um unsere Ansprüche diesbezüglich durchzusetzen (Qualität ist die Schlüsselfrage überhaupt!), ist eine starke Interessenvertretung gegenüber dem Unternehmen erforderlich. Ihr als Jugend- und Auszubildendenvertreter/innen seid hier gefragt – ohne euch geht nichts!

MITMISCHEN UND MITBESTIMMEN

Um im Betrieb mitreden und mitentscheiden zu k.nnen, muss sich die JAV gemeinsam mit dem Betriebsrat, der IG Metall und den jungen Beschäftigten in Diskussionen einmischen. Mit Kreativität und Selbstbewusstsein könnt ihr Bestehendes in Frage stellen, eigene Ideen entwickeln, Forderungen einbringen und Veränderungen erreichen. Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) ist eure Arbeitsgrundlage mit allen Rechten und Pflichten für die JAV-Arbeit. Jugend- und Auszubildendenvertreter/innen sind keine Bittsteller, sondern nehmen die Rechte ihrer jungen Kollegen/innen wahr und haben dafür eine demokratische Legitimation. Diese gilt es zu nutzen, zum Beispiel auch zur Sicherung von Ausbildungsplätzen sowie der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden und dual Studierenden nach der Ausbildung.