IG Metall startet Debatte um mehr Geld und Zeit

15.09.2017 Ι Die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist gestartet. Die gewählten Tarifkommissionen der Tarifgebiete haben die Debatte um die Forderungen der IG Metall eröffnet und ihre Vorschläge ausgesprochen: Mehr Geld. Und Wahlmöglichkeiten für Beschäftigte für eine vorübergehend verkürzte Arbeitszeit. Darüber diskutieren nun die Mitglieder und Vertrauensleute der IG Metall in den Betrieben.

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Die Wirtschaft brummt – die Metallindustrie erst recht

13.09.2017 Ι Die deutsche Wirtschaft wächst robust, im achten Jahr in Folge. Das Geschäftsklima ist glänzend. Die Metall- und Elektroindustrie meldet Rekorde bei Aufträgen, Produktion und Renditen. Das bietet gute Rahmenbedingungen für die anstehende Metall-Tarifrunde.

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Gegen Armut im Alter, für eine soziale gerechte Rente

Veranstaltung: „Gegen Armut im Alter, für eine sozial gerechte Rente“. Weiteren Rentenabbau stoppen.

Umlagefinanzierte Rente stabilisieren.“

Die Veranstaltung war am 13. Juni in Neuss auf dem Neusser Markt gegenüber vom Rathaus. Beginn 11.00 Uhr Ende 14 Uhr.

Wir, die Senioren der IG Metall Düsseldorf Neuss, unterstützt vom Kollegen Reimund Kippes, legten für die Veranstaltung drei Schwerpunkte fest.

  1. Schwerpunkt: Arbeitsjahre

Trotz 45 Arbeitsjahren bei Mindestlohn von 8,84 € reicht die Rente nicht einmal, um die Grundsicherung zu erreichen.

Arbeit lohnt sich!!

2. Schwerpunkt: Betriebsrente.

Nur ein geringer Teil von Arbeitgebern schließt für seine Beschäftigten eine Betriebsrente ab. Da sie weder tarifvertraglich noch gesetzgeberisch dazu verpflichtet sind. Auch wollen sich kleine Betriebe keine zusätzlichen Nebenkosten leisten.

3.Schwerpunkt. Gesetzliche Rente.

Die Gesetzliche Rente ist in den letzten Jahrzehnten bis zur Unkenntlichkeit gekürzt worden.

Hier die Aufstellung der Rentenkürzungen der letzten Jahre:

Rentenniveau im Sinkflug

  • Im Jahre 2000 (53 %) netto
  • Im Jahre 2016 (47,5 %) netto
  • Im Jahre 2030 (43%) netto

Die Kürzungen vergangener Jahre

  • Einführung und Erhöhung der Krankenkassenbeiträge
  • Einführung und Erhöhung der Pflegeversicherung
  • Einführung des Riesterfaktors
  • Erhöhung der Mehrwertsteuer
  • Verkürzung des Arbeitslosengeldes von 32 auf 24 Monate
  • Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre. Das heißt: Jeden Monat vor Erreichen des Renteneintritts ein Minus von 0,3 %.

 

Abhängig Beschäftige und Rentner können keine weiteren Rentenkürzungen mehr verkraften

 

Gerd Kirberg

Sprecher der Senioren IG Metall Düsseldorf-Neuss